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Stücke

ALLES MUSS RAUS REVUE

Drei Männer in dunklen Abend-Anzügen mit Fliege sitzen auf Stühlen. Sie haben lange Stelzenbeine. Einer sitzt auf der Lehne seines Stuhls, es sind nur die Beine und Hände im Bild.
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Freitag, 19. Juli 2019
19.30 Uhr, Fruchthalle

Eintritt: 5 EURO   Tickets

Auf vielfachen Wunsch auch in diesem Jahr, der Klassiker, exklusiv für Kaiserslautern, einmalig in der Fruchthalle: die ALLES MUSS RAUS REVUE! Unter der fachkundigen Regie der Varieté-Spezialistin Deta C. Rayner von The Beez präsentiert die Festivaleröffnung eine spritzige Show mit jeder Menge Musik, Tanz, Akrobatik und Platz für spontane Verrücktheiten.

Mit dabei: Dorice Arsenopoulou, Michael Schumacher (Meine Damen und Herren), tanzbar_bremen, The Beez, Theater Irrwisch, Theater Pikante und Überraschungsgäste.

?Shmaltz! (Deutschland)

Zwei Musikerinnen und zwei Musiker und ein schwarz-weißer Hund laufen über eine Straßenkreuzung. Sie tragen ihre Instrumente. Hinten sieht man eine Brücke und eine U-Bahn.
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Freitag, 19. Juli 2019
20.00 Uhr, Bühne an der Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
14.00 Uhr, Martinsplatz
15.30 Uhr, Martinsplatz
17.00 Uhr, Martinsplatz

Nach langer Fahrt durch verzweigte Gewässer kommen ?Shmaltz! endlich nach Kaiserslautern! Das neue Album „Insel ohne Namen“ im Gepäck, erzählen sie von ihren jüngsten Abenteuern und tauchen in bisher ungehörte Tiefen der malwonischen Meere.

Sie singen in fünf verschiedenen Sprachen, spielen auf unzähligen exotischen Instrumenten und lassen ihr selbsterschaffenes Paradies Malwonia fast leibhaftig erstehen. Und: ihr weltumspannender Sound, von Balkan und Klezmer bis Cumbia, von Circus bis Berliner Lied, hört sich nicht nur extrem gut an, sondern ist auch außerordentlich tanzbar!

Theater Tol (Belgien): Hotel Watercage

Drei große, gelb beleuchtete Vogelkäfige hängen an einem Gestell vor dem dunklen Nachthimmel. In den Käfigen turnen Artist*innen.
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Freitag, 19. Juli 2019
22.00 Uhr, Stiftsplatz

Samstag, 20. Juli 2019
22.00 Uhr, Stiftsplatz

Theater Tol ist zurück in Kaiserslautern! Live-Musik, Gesang und unvergessliche poetische Bilder sind die Markenzeichen des belgischen Ensembles. Nachdem die Gruppe 2017 auf Fahrrädern in den Nachthimmel über dem Stiftsplatz geschwebt ist, errichtet sie diesmal hoch über den Köpfen des Publikums eine surreale Welt, in der die Vögel frei fliegen und die Menschen in großen Volieren gefangen sind.

Und nicht zuletzt geht es um Wasser, unser wichtigstes Gut, die Grundlage allen Lebens. Einmal mehr kann sich das Publikum in Kaiserslautern auf eine spektakuläre Platzinszenierung freuen – diesmal mit einem besonders erfrischenden Finale!

Christian Kim Sitzmann (Deutschland): Benefizkonzert

Violinist Christian Kim Sitzmann
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Freitag, 19. Juli 2019
18.00 Uhr, Stiftskirche

Eintritt frei. Es wird eine Spende erbeten.

Christian Kim Sitzmann gilt als "einer der begabtesten jungen Virtuosen unserer Zeit" (Saarbrücker Zeitung) und "Klangästhet von herausragender Qualität" (Westdeutsche Allgemeine). Der deutsch-koreanische Violinist studierte an der Hochschule für Musik in Kalrsruhe bei Josef Rissin sowie an der Yale-University und lehrt inzwischen selbst in Seoul als Professor für Violine und Viola.
 
In der Stiftskirche gibt er gemeinsam mit seinem Pianisten Nelson Coutinho ein Benefizkonzert mit Werken für Violine und Klavier von Johannes Brahms, Nathan Milstein, César Franck und Maurice Ravel. Die Erlöse kommen Menschen mit Beeinträchtigungen in Nordkorea zugute. Die Bevölkerung im Norden des geteilten Landes ist besonders stark von der Armut betroffen.

Imperial Kikiristan (Frankreich): Fantaisies Kikiristanaise

Sechs Menschen mit Blechblasinstrumenten in einem Park. Sie tragen blaue Band-Uniformen mit goldenen Verzierungen.
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Samstag, 20. Juli 2019
11.30 Uhr, Am Altenhof
14.30 Uhr, Martinsplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
13.00 Uhr, Martinsplatz
16.00 Uhr, Martinsplatz

Willkommen in Kikiristan! Seit dem Niedergang der utopischen Demokratie ihres frei erfundenen Heimatlandes reisen die Musiker des Orchesters vom kaiserlichen Hof in Kigrad als musikalische Botschafter einer untergegangenen Kultur mit tragikomischer Vergangenheit um die ganze Welt.

Die musikalischen Erzählungen von Imperial Kikiristan über ihre fiktive Heimat verbinden die Seele des Balkan-Brass mit der Fantasie der Swing-Ära, der Kraft des Rock und der Sinnlichkeit lateinamerikanischer Melodien. Virtuose Musikalität und absurde Comedy!

Art Obscura & Creahm (Deutschland/Belgien): Live Painting

Drei Menschen in bunt beschmierten Overalls. Überall stehen bunt bemalte Möbel - ein Tisch mit Farbtöpfen, eine große Schrankwand.
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Samstag, 20. Juli 2019
12.00-18.00 Uhr, Wadgasserhof

Sonntag, 21. Juli 2019
12.00-18.00 Uhr, Wadgasserhof

Künstler*innen von Art Obscura aus Mülheim an der Ruhr und Creahm im belgischen Lüttich haben sich für dieses einmalige Projekt zusammengetan. In der Altstadt von Kaiserslautern, im Wadgasserhof, bauen sie ein amtliches Wohnzimmer auf – mit Sofa, Schrankwand, Rauchtisch, Stehlampe und allem, was sonst noch so dazu gehört. Die Maler*innen werden das Mobiliar als Leinwand nutzen und die Wohnungseinrichtung während des Festivals in etwas Neues, zuvor noch nicht Bestimmbares verwandeln – live, vor den Augen der Zuschauer*innen.

Wobei, von wegen Zuschauer*innen: Alle sind herzlich eingeladen, sich selbst in den kreativen Schaffensprozess einzubringen – Pinsel liegen bereit! Und zudem werden die gemeinsam gestalteten Objekte am Sonntag um 18 Uhr meistbietend versteigert!

Meine Damen und Herren (Deutschland): Kaiserslautern, du Metropole im Herzen der Pfalz

Eine Collage: vorn stehen fünf Menschen und ein Hund. Hinten sieht man einen Brunnen und eine Straße. Oben fliegt eine große Taube.
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Samstag, 20. Juli 2019
12.30 Uhr, Start an der Stiftskirche
14.30 Uhr, Start an der Stiftskirche
16.30 Uhr, Start an der Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
14.00 Uhr, Start an der Stiftskirche
15.00 Uhr, Start an der Stiftskirche
16.30 Uhr, Start an der Stiftskirche

Ein (literarischer) Stadtspaziergang zwischen Realität und Fiktion: Fünf Hamburger*innen laden Sie, liebe Festivalbesucher*innen, zu einem gemeinsamen Spaziergang durch Kaiserslautern ein. Als ortsfremde Stadtführer*innen führen sie Sie durch Ihre Stadt und lassen diese zum Spielort einiger Geschichten werden.

So wird es um Kirchen, Brunnen und Eisdielen gehen – jedoch kann es passieren, dass die Stiftskirche von einer Superheldin gerettet werden muss, die Fruchthalle zur Utopie einer inklusiven Wohnstätte mit Fußpflege, Supermarkt und Wohnungen wird, oder Tauben in der Fußgängerzone zu sprechen beginnen. Wer weiß das schon vorher.

tanzbar_bremen (Deutschland): FöhnFrisuren

Zwei Männer schreien und halten Laubblase-Geräte in den Händen. Sie tragen weiße Overalls und wilde schwarze Perücken.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.00 Uhr, vor der Stiftskirche
15.00 Uhr, vor der Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
12.30 Uhr, vor der Stiftskirche
14.30 Uhr, vor der Stiftskirche

Zwei Männer, zwei Laubbläser, eine Handvoll Kostüme, ein Tusch, und los geht der Spaß mit dem Wind auf Knopfdruck: „FöhnFrisuren“ ist ein kühn charmanter Streifzug durch die erstaunlichen Potenziale der dröhnenden Pusterohre – und zugleich durch die schönsten wehenden Haarschöpfe, Heldencapes und Rockzipfel Hollywoods. Zu passenden Sounds der Filmgeschichte und groovenden Beats improvisieren und initiieren die Akteure herzergreifende Leinwandszenen, abenteuerliche Flugnummern und sportliche Matches.

Oskar Spatz und Lars Mindt wechseln die Rollen so umstandslos wie die Perücken, stecken Jung und Alt mit ungebremster Spielfreude an und zaubern in ihrer halbstündigen Show einen höchstpersönlichen Hauch ganz großen Kinos auf die Straße.

Theater Pikante (Deutschland): Pinguine!

Vier Personen in schwarz-weißen Pinguin-Kostümen stehen in einem Beet um einen Baum herum.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.00 Uhr, Start Martinsplatz
14.30 Uhr, Start Martinsplatz
16.00 Uhr, Start Martinsplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
13.00 Uhr, Start Martinsplatz
14.30 Uhr, Start Martinsplatz
16.00 Uhr, Start Martinsplatz

Eine Pinguinfamilie geht auf große Wanderschaft in Kaiserslautern! Immer wieder machen sie Rast, um sich für ihre herrlichen Rituale Zeit zu nehmen. Auf ihre ganz eigene Art kommunizieren sie sowohl untereinander als auch mit dem Publikum. Sie lieben es, sich eng aneinander zu schmiegen und die Geborgenheit der Gruppe zu genießen.

Und unverhofft findet man sich mitten in der Pinguinrunde wieder – und möchte gar nicht mehr weg!

Circo Ripopolo (Belgien): Dopo Ripopolo

Ein Mann mit Glatze. Er trägt eine Clownsnase und ein weißes Unterhemd. Vor ihm sitzt ein Huhn.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.00 Uhr, Theodor-Zink-Museum
16.00 Uhr, Theodor-Zink-Museum

Sonntag, 21. Juli 2019
14.00 Uhr, Theodor-Zink-Museum
16.00 Uhr, Theodor-Zink-Museum

Seit 2003 fesseln die unzertrennlichen Clowns Ief Gilis und Stef Geers mit ihrem Zirkus im Taschenformat das Publikum in ganz Europa. Wie Tom & Jerry oder Laurel & Hardy spielt auch Circo Ripopolo mit den klassischen Abhängigkeiten eines Clown-Duos.

In „Dopo Ripopolo“ erzählen sie was passiert, wenn aus dem Duo ein Solo wird. Gabriele ist mit einer russischen Trapezkünstlerin und der Kasse durchgebrannt und Giancarlo ist alleine, nur mit dem Zirkuszelt, ein paar persönlichen Dingen und – einem Huhn.

Marc Brew Company (Großbritannien): Nocturne

Vier Menschen in Nachhemden und Pyjamas liegen in verschiedenen Positionen in und neben einem Bett. Um sie herum sind blaue Bettdecken.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.30 Uhr, Hof Stiftskirche
16.30 Uhr, Hof Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
13.00 Uhr, Hof Stiftskirche
15.00 Uhr, Hof Stiftskirche

Tägliche Routinen, nächtliche Begegnungen, sehnende Träume, erschöpfte Umarmungen – die Marc Brew Company hat für ihren Straßentheaterklassiker – seit 2008 in England unterwegs, nun endlich als Deutschlandpremiere in Kaiserslautern – eigens eine Bettenlandschaft bauen lassen, um Geschichten aus dem (Paar-)Leben im urbanen Ambiente zu erzählen.

Inspiriert von James McNeill Whistlers Öl-Gemälde „Nocturne“ entführen die vier Tänzer*innen das Publikum in die städtische Abenddämmerung, in der aus häuslichen Alltagsgeschichten unerfüllte Träume und schlaflose Nächte entstehen.

Hijinx Theatre (Großbritannien): The Astronauts

Eine Person in eine weißen Raumabzug schwebt im Orbit. Sie winkt in die Kamera. Unten sieht man ein Stück vom blauen Planeten Erde.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.30 Uhr, Start Martinsplatz
15.00 Uhr, Start Martinsplatz
16.30 Uhr, Start Martinsplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
13.30 Uhr, Start Martinsplatz
15.00 Uhr, Start Martinsplatz
16.30 Uhr, Start Martinsplatz

In amtliche Raumanzüge gekleidet, schlägt überraschend eine Schar mysteriöser Astronauten vor der Stiftskirche auf. Im Glauben, einen unbewohnten Planeten entdeckt zu haben, müssen die wackeren Weltraumforscher schnell feststellen, dass sie nicht allein sind!

Begleiten Sie die sechs furchtlosen Entdecker bei ihren Versuchen, die fremde neue Welt zu verstehen. Sehen Sie Ihre vielleicht eigene Welt durch neue Augen – und helfen Sie mit, das unbekannte Terrain für die Nachwelt ordnungsgemäß zu beflaggen!

Mezzanin Theater (Österreich): La vita mi piaggio

Eine Frau im Kostüm einer weißen Eistüte. Eine zweite Frau in blauem Overall. Zwischen ihnen steht eine Tafel, darauf steht: Gelato 1 Kugel 150 Euro.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.30 Uhr, Wiese St. Martin
16.00 Uhr, Wiese St. Martin

Sonntag, 21. Juli 2019
13.30 Uhr, Wiese St. Martin
16.00 Uhr, Wiese St. Martin

Wenn die Pension nach einem arbeitsreichen Leben so klein ist, dass man sich sogar zwischen Vanille und Schokolade entscheiden muss, ist es vielleicht das Beste, sich selbst einen Eiswagen zu bauen. Das tun Hilde und Maria dann auch und machen sich mit einer alten Ape 50 auf den Weg zur Erfüllung dieses Traums.

In ihrer humorvollen Straßentheater-Inszenierung setzen sich Hanni Westphal und Martina Kolbinger-Reiner ironisch und kritisch mit den Tücken des Alters auseinander und laden dazu ein, alltägliche Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. „Pensionsschock im Eiskostüm serviert vom Mezzanin Theater mit italienischem Esprit und bitterschokoladiger Komik.“

Theater Stap (Belgien): Das Spektakel der Halben und der Ganzen

Sieben Menschen mit bunt geschminkten Clowns-Gesichtern schauen unten ins Bild. Der Rest ist schwarz.
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Samstag, 20. Juli 2019
13.45 Uhr, Stockhausplatz
17.00 Uhr, Stockhausplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
14.45 Uhr, Stockhausplatz
16.45 Uhr, Stockhausplatz

Heute muss alles perfekt sein: das Leben, der Körper, der Job, lächelnd dokumentiert auf Instagram. Was aber ist mit Menschen, die als nicht vollkommen wahrgenommen werden? „Das Spektakel der Halben und der Ganzen“ zeigt eine bizarre Welt, in der fast alles unvollkommen ist, verfällt, seine beste Zeit hinter sich zu haben scheint. Trotzdem dreht sich der Mechanismus auf absurde Weise: Konventionen geraten aus der Bahn, Codes gehen verloren, das Groteske übernimmt.

Am Ende hat niemand etwas gewonnen, wurde nichts erreicht, Handlungen nur als Ritual durchgeführt. Die acht Schauspieler*innen haben nichts in den Händen, nichts in den Taschen – und brauchen dennoch nur zwanzig Minuten, um uns als verwaistes, verwirrtes und halb betrunkenes Publikum zurückzulassen.

The Beez (AUS/D/USA)

Zwei Musikerinnen und zwei Musiker mit Gitarren, Akkordeon und Schlagzeug singen in der Sonne auf einer Straße.
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Samstag, 20. Juli 2019
14.00 Uhr, Martinsplatz
15.30 Uhr, Martinsplatz
17.00 Uhr, Martinsplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
20.00 Uhr, Bühne an der Stiftskirche

Kein Festival ALLES MUSS RAUS! ohne unser aller Lieblingsband The Beez! Ein Bein in Deutschland, das andere in Australien, teilen die vier sonnigen Erdenbürger das grenzenlose Sommergefühl verschwenderisch mit ihrem Publikum. Virtuose Musiker gibt es wie Sand am Meer, The Beez sind wie Strand mit Meer. Zusammen haben sie die Kraft, wuchtige und klangvolle Unterhaltungswellen von der Bühne zu pusten.

Eine Flut selbst geschriebener Hits und recyceltes Treibgut braust über die Köpfe der Zuschauer, die in dieser Strömung zu glücklichen Surfern werden. Manchmal mischt sich eine Freudenträne darunter und manchmal kreischt eine Möwe dazu. Willkommen in der Welt von The Beez!

La Fausse Compagnie (Frankreich): Le Chant des Pavillons

Drei Personen laufen über eine Brücke. Sie tragen graue Anzüge und selbst gebaute Instrumente. Etwas sieht falsch aus, die Brücke liegt auf der Seite.
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Samstag, 20. Juli 2019
14.00 Uhr, Theodor-Zink-Museum
16.00 Uhr, Martinsplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
14.30 Uhr, Martinsplatz
17.00 Uhr, Theodor-Zink-Museum

La Fausse Compagnie spielen nicht in Konzertsälen – für ihren besonderen Sound brauchen sie den öffentlichen Raum und seine Bewohner*innen. Eine Straße, ein Platz in der Innenstadt oder ein Bahnhof mit all seinen Alltagsgeräuschen sind dem Trio genauso willkommen wie die beschauliche Ruhe im Innenhof des Theodor-Zink-Museums.

Ihre ungewöhnlichen Instrumente heißen nach ihrem Erfinder Johannes Stroh Strohgeige, Strohcello und Strohbass. Es sind Streichinstrumente, die wie ein Grammophon mit einem Schalltrichter verstärkt werden. Eine musikalisch und optisch ungewöhnliche Klangreise!

Rafael de Paula (Frankreich): Nonada

Ein Mann in blauem Hemd und gelber Hose. Er hängt hoch an einem Mast. Hinten ist blauer Himmel und die Spitzen von Bäumen und einem kleinen Turm.
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Samstag, 20. Juli 2019
14.30 Uhr, Hof Stiftskirche
18.00 Uhr, Hof Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
14.00 Uhr, Hof Stiftskirche
17.30 Uhr, Hof Stiftskirche

Rafael de Paula, Franzose mit brasilianischen Wurzeln, kam mit 21 zum „neuen Zirkus“. Er studierte am renommierten Centre National des Arts du Cirque und gründete die Compagnie du Chaos. Bei seinen Solo-Arbeiten ist ihm die Nähe zum Publikum besonders wichtig. „Nonada“ reflektiert sein Bedürfnis nach Einfachheit und den Wunsch, den Zuschauer*innen zu begegnen.

De Paulas schier unglaubliche Körperbeherrschung und der wunderbar choreografierte Dialog des Artisten mit dem chinesischen Mast machen „Nonada“ zu einem eindrücklichen und meditativen Erlebnis. 20 Minuten, in denen die Zeit stillzustehen scheint!

La Trócola Circ (Spanien): Emportats

Fünf Personen stehen auf einer dunklen Bühne. Sie stehen in nebeneinander aufgebauten Türrahmen.
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Samstag, 20. Juli 2019
15.00 Uhr, Stockhausplatz
17.30 Uhr, Stockhausplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
13.00 Uhr, Stockhausplatz
15.15 Uhr, Stockhausplatz

Auf der Straßenbühne: fünf Artist*innen, ein Schlagzeug und …. sehr viele Türen! Was davor, dahinter, daneben und darauf passiert, ist eine wunderbar quirlige und gutgelaunte Zirkus-Show der jungen spanischen Compagnie La Trócola Circ.

„Emportats“ vereint verschiedene Disziplinen: Akrobatik, Jonglage, Live-Musik und Objekttheater. Was man dafür braucht? Körperbeherrschung, Koordination, Präzision und viel Energie! Und ein Publikum, das sich für originelle Bilder und das Spiel mit dem Sichtbaren und Nicht-Sichtbaren begeistert.

Stopgap Dance Company (Großbritannien): Frock

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Samstag, 20. Juli 2019
15.30 Uhr, Hof Stiftskirche
19.00 Uhr, Hof Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
12.00 Uhr, Hof Stiftskirche
16.30 Uhr, Hof Stiftskirche

Machen Sie sich bereit für den Aufstand: sechs Tänzer*innen verstricken sich in den Möglichkeiten, die eigene Identität auszudrücken. Was folgt sind ein Zusammenprall der Epochen und eine Explosion unterschiedlicher Mode-Stile, verbunden mit der Frage, was als akzeptables Erscheinungsbild gelten kann.

Rollenzuschreibungen an Männer und Frauen, Altersgruppen und gesellschaftliche Stellungen sind durchlässiger geworden – verändert das auch unser eigenes Verhältnis zu Identität? Stopgap veranstaltet in „Frock“ ein punkiges Fest der Individualität und feiert die scheinbar unendlichen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts, selbst zu entscheiden, wer man eigentlich sein will.

Hijinx Theatre (Großbritannien): Rock Cliché

Zwei Männer mit Mikrofonen auf einer kleinen Bühne. Sie tragen Lederwesten, Sonnenbrillen und Stirnbändern. Sie singen ekstatisch.
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Samstag, 20. Juli 2019
16.00 Uhr, Bühne an der Stiftskirche
19.30 Uhr, Bühne an der Stiftskirche

Sonntag, 21. Juli 2019
13.30 Uhr, Bühne an der Stiftskirche
17.00 Uhr, Bühne an der Stiftskirche

Starmusiker Rocky Legend und sein unterbezahlter Roadie Dave stehen vor der Show ihres Lebens. Denn der Rest der Band ist bei mysteriösen Unfällen auf der Bühne ums Leben gekommen. Aber: The show must go on! Also bleibt den beiden Rock-Helden nur, sich mit Luftgitarre, Schlagzeug und Keyboard allein ihren Fans zu stellen.

Eine vermutlich für alle Beteiligten schweißtreibende Hommage an alles, was Rockmusik in den 80er Jahren ausmachte: schwere Exzesse, wilde Frisuren, hammerharte Gitarrensoli und die pure Freude am Abrocken!

Compania Maduixa (Spanien): Mulïer

Fünf Frauen in blauen Kleidern auf Stelzen. Zwei Frauen halten sich an den Händen. Drei sind weiter hinten und schauen mit grimmigen Gesichtern zu.
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Samstag, 20. Juli 2019
17.00 Uhr, Stiftsplatz

Sonntag, 21. Juli 2019
15.30 Uhr, Stiftsplatz
18.15 Uhr, Stiftsplatz

Schon auf Stelzen zu laufen, ist eine Herausforderung. Auf Stelzen zu tanzen wie die fünf Artistinnen der spanischen Compania Maduixa ist eine Kunst! Meisterhaft gelingt es ihnen in der preisgekrönten Inszenierung „Mulïer“, die beiden Disziplinen Stelzenlauf und Tanz zu einer Choreographie voller Ästhetik und femininer Kraft zu verbinden.

Zu mitreißend treibenden Rhythmen und ruhigen Klängen zeigen Maduixa eine ausdrucksstarke und berührend getanzte Hommage an alle Frauen, die gegen kulturelle Zwänge und gesellschaftliche Anpassung ankämpfen.

Dain Fadinzt (Deutschland)

Vier Personen machen Musik mit Gitarre, Schlagzeug und Synthesizer. Einer von ihnen sitzt im Rollstuhl und spricht in ein Megaphon.
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Samstag, 20. Juli 2019
20.15 Uhr, Bühne an der Stiftskirche

Dain Fadinzt ist das jüngste Bandprojekt aus dem Hause barner 16. Das Quartett, bestehend aus Rookies und Dinos, spielt sich vom Spreeradio des letzten Jahrhunderts bis hin zu neumodischem Zwirn, verknotet mit schwungvoller Lyrik und äußerst geheimen Voodoosprachen.

Mit der gerade veröffentlichten ersten Schallplatte im Gepäck, ist die Band live ein Wonneschmaus für Augen und Ohren, zum Feiern und Entspannen – wie heißt es doch so treffend, auch bei Dain Fadinzt: Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt und eigentlich ja schon tot ist. Da kann man nix machen.

Nicht-Ideal (Deutschland): Live-Karaoke mit barner 16

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Sonntag, 21. Juli 2019
19.00 Uhr, Bühne an der Stiftskirche

Ist die heimische Stereo-Anlage zu leise und die Wohnzimmer-Bühne zu klein? Nicht-Ideal hat die Lösung! Zum Festival-Finale bietet die Band aus dem Hause barner 16 die perfekte Begleitung für deinen großen Karaoke-Auftritt auf der ALLES-MUSS-RAUS!-Bühne. Im Programm sind Ohrwürmer, die jeder kennt. Am Festival-Infopoint könnt ihr für euren Auftritt aus vielen heißen Hits wählen.

Kurzentschlossene können sich auch noch während des Konzerts melden. Und wenn ihr nicht allein singen wollt, teilt ihr euch das Mikro mit einem Freund oder einer Freundin! Auf der Bühne unterstützt euch die Band und vor der Bühne das Publikum. Nach den großen Erfolgen in den beiden Vorjahren ist die einmalig inklusive Karaoke erneut im Programm, großer Spaß mit Nicht-Ideal – und euch!